Buchgezwitscher: Egoliquidas Fazit zum Buchbloggen


Ja, dieser Post wurde gelöscht, damit ich ihn nochmal schreiben kann, falls sich jemand gewundert hat. ;)
Jetzt mache ich ihn aber kürzer und dadurch prägnanter.


Mein Fazit zum Thema Buchbloggen nach drei Monaten:

Zuerst die negativen Aspekte:


  • Ich habe weniger Zeit zum Lesen und lese demnach viel weniger Bücher im Monat.
  • Ich bin viel kritischer und unzufriedener mit Büchern.
  • Ich bin genervt über "Ich lese..."/ "Freitagsfüller"/ "Book-Haul"-Posts von anderen Bloggern, weil ich mit denen irgendwie jetzt weniger anfangen kann.
  • Ich schaue mir kaum noch Videos von Buchyoutubern an.
  • Über Smalltalk kommen die Kontakte durch den Blog leider nicht hinaus. 
  • Ich spüre einen Druck, wenn ich nicht zum Schreiben von Posts komme. (Das wird schon noch, ich erziehe mich selbst.^^ Übrigens nicht zum Schreiben, sondern zu der Einstellung, dass ich den Lesern nichts schulde.)
  • Ich habe das Gefühl, als ob andere Blogger Buchbloggen als ein Art Sport sehen. Immer kreativere, lustigere etc. Rezensionen müssen geschrieben werden, Gewinnpiele, Aktionen, Partnerblogs, Design alles muss öfter und besser und schneller sein. Ich möchte nicht im Zugzwang sein und klinke mich da lieber aus. 
  • Ich bin verunsichert, ob ich überhaupt Cover von Büchern auf meinen Blog veröffentlichen darf. Mit Recht im Internet kenne ich mich leider ungenügend aus.



Und jetzt zu den positiven Aspekten:


  • Ich kaufe weniger Bücher.
  • Ich lese englische Bücher. (Besonders wo Schule jetzt endgültig vorbei ist, ein wichtiger Punkt.)
  • Ich bin in Kontakt getreten mit Buchbloggern und das macht sehr viel Spaß.^^
  • Ich habe die fragwürdige Marketingstrategie einer Autorin zusammen mit R.S. aufgedeckt. (Leider mit wenig Erfolg, denn besagte Frau hat zwar die "Spenden" in "Beiträge" verwandelt, aber vom Jugendschutzhinweis und AGB sehe ich persönlich nichts auf der Seite und von anderer Stelle habe ich erfahren, dass sie einen Höchsteinzahlbetrag für Minderjährige einführen sollte, aber nun gut in meiner Position kann ich wohl nicht mehr machen. 
  • HTML-Tricks bzw. Tutorials begeistern mich.
  • Ich schätze gut geschriebene und lange Rezensionen von anderen Bloggern viel mehr und lese sie jetzt auch.
  • Ich habe von Miss Bookiverse erfahren, wie ich den Google Reader benutze.^^
  • Ich habe mit meinen Posts Menschen geholfen, bzw. sie zum Lachen gebracht. 
  • Mein Freund ist stolz auf mich, dass ich so viel Ehrgeiz in dieses Projekt investiere. 



Insgesamt bin ich recht zufrieden mit dem Hobby Buchbloggen und hoffe, dass sich die negativen Punkte vielleicht bald relativieren werden.

R.S. hat übrigens ihr Buch, an dem sie so lange las beendet und bald könnt ihr ihre Rezension zu "Nevermore" lesen.

Beitrag von Egoliquida

Kommentare:

  1. Vielen deiner negativen Punkte kann ich mich nur anschließen. Ich komme leider auch viel seltener zum Lesen, weil ich viel zu sehr damit beschäftigt bin zu bloggen. Aber immerhin gebe ich mir auch in stressigen Zeiten Mühe zu lesen, damit ich was zum Bloggen habe ;)

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    1. Hm, solange man Freude an dem hat, was man liest und bloggt, ist ja auch alles gut.

      Eigentlich ist es ja auch eine logische Folge: Man braucht viel Zeit für den Blog = man hat weniger Zeit zum Lesen, aber dennoch finde ich es doch krass, dass sich mein Lesepensum halbiert hat.

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  2. Ich kann dir nur zustimmen, genau das habe ich auch nach meinen ersten 3 Monaten gedacht :D

    Das mit den Post, das man den Lesern nichts schuldet, das sehe ich auch so.

    LG
    Julia

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    1. Ich bin ja gespannt, was ich nach sechs Monaten denke.^^

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  3. Hey :)
    ich habe gerade deinen Blog entdeckt und er gefällt mir richtig gut! Ich bin auch erst seit ungefähr 2 Monaten beim Bloggen und stimme dir in allen Fällen zu. Besonders den negativen Punkt mit dem Druck (das macht mich total verüüückt ;))
    Liebe Grüße,
    Mara
    ( www.imsiebtenbuecherhimmel.blogspot.de )

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    1. Ja, der Druck...
      Ich glaube, am Ende schreibt man immer selber den Post und nicht die Leser, deshalb sollte man genau abschätzen, was man/ ob man nun schreiben möchte.

      Ganz liebe Grüße auch von mir

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  4. Hallooo :)
    Ach, ich liebe deinen Blog. Er ist etwas besonderes. Du sprichst Themen an, die Leute anregen und interessant sind [die merkwürdige Marketingstrategie, wie man einen halbwegs ansehnlichen Blog designt, das hier] Mir gefallen solche Posts sogar mehr, als Rezensionen. Danke!

    Ich habe bisher über 2 Monate gebloggt und spüre die negativen Aspekte, die du hier aufgelistet hast. Langsam beginnt das Gewicht des Drucks/Stress meinen Spaß zu überwiegen.
    Liebe Grüße :)

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    1. Mensch, mach mich doch nicht so verlegen.^^
      Ich schreibe einfach über das, was mich gerade sehr interessiert bzw. beschäftigt.

      Das mit dem Druck ist echt ein arges Problem, denn man erstellt ja keinen Blog, um Stress zu haben, oder?

      Vielleicht ist ja auch Qualität höher einzuschätzen als Quantität.

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  5. Ah, da ist der Post ja wieder. :)
    Viele der Dinge, die du hier ansprichst, sind mir auch aufgefallen. Gut, ich blogge nicht, sondern poste Videos auf youtube, aber im Großen und Ganzen ist es ja doch sehr ähnlich.
    Mir ist auch aufgefallen, dass ich mit Büchern wesentlich kritischer bin und mir beim Lesen mehr Gedanken mache. Ich versuche da einfach immer, mich selbst ein wenig zu zügeln. Ich möchte ja ein neues Hobby haben und nicht den Spaß an einem geliebten Hobby verlieren.
    Dass die Gespräche mit anderen nicht über Smalltalk hinausgehen, wird sich einpegeln, denke ich. Ich laufe auf der Straße ja auch nicht auf Fremde zu und führe im nächsten Moment tiefgründige Gespräche. Noch dazu bin ich persönlich immer noch etwas vorsichtig, gewisse Meinungen (vor allem, wenn sie sicherlich nicht allzu beliebt sein werden) geradeheraus an die Öffentlichkeit zu tragen.
    Den Druck, neue Inhalte online zu stellen, kenne ich auch. Wobei mir auch immer meine Mama mit "Wann kommt denn ein neues Video?" im Nacken sitzt. Ja, sie ist mein größter Fan. ;D Aber manchmal ist das einfach nicht hilfreich, wenn man gerade einfach keinen Kopf dafür hat. Oder auch einfach mal nicht gelesen hat.
    Das Gefühl, dass Bloggen als Sport angesehen wird, habe ich auch immer mal wieder. Auch auf youtube. Wo ist denn die Relation, wenn man mit 50 Abonnenten sein erstes Gewinnspiel raushaut? Oder die allseits beliebte Monatsstatistik, die finde ich ganz furchtbar. Ich sehe gern, was für Bücher jemand so gelesen hat. Wenn man mir das in Anzahl der Bücher und sogar Anzahl der Seiten (oder gelesenen Seiten am Tag) auffächtert, finde ich das immer ein wenig naja.

    Aber die positiven Dinge, die du anmerkst, sind mir auch aufgefallen. Es ist irgendwie schön, so ein Teil einer Community zu sein und etwas zu produzieren, was andere Menschen schätzen.
    Genauso weiß man die Arbeit anderer Menschen (oder auch die Nicht-Arbeit...) ganz anders zu schätzen. Ich habe mich für meine Videos jetzt natürlich mit einem Schnittprogramm auseinander gesetzt und mag es sehr, so "professionellen" (mir fällt grad kein besseres Wort ein) Schnickschnack in meine Videos einzubauen.

    So, jetzt habe ich dir aber eins an die Backe gelabert. :D
    Aber ich lese deinen Blog wirklich sehr gern (was sich auch darin widerspiegelt, dass ich öfter mal kommentiere - das ist nicht immer so xD).

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    1. Ach, Nicy, du sprichst mir sehr aus der Seele.
      Man erstellt ja einen Blog (oder Videos) für das eigene Leserherz und wenn man aber dadurch 1. weniger liest, 2. kritischer (unzufriedener?) ist und 3. noch unter Druck Rezensionen schreibt, frag ich mich manchmal, ob die positiven Aspekte das aufheben.

      Das mit dem Smalltalk... Ich bin einfach kein Smalltalk-Mensch, bzw. es befriedigt mich nicht.^^
      Aber klar, richtig reden kann man eigentlich auch nur Gesicht zu Gesicht oder mindestens am Telefon und wer gibt schon einfach so seine Nummer raus?

      Deine Eltern sind echt toll. :) Wer einfach so seiner Tochter eine Harry-Potter-Box schenkt, ist einfach liebenswürdig.
      Mit meiner Mutter habe eher ein schwieriges Verhältnis, aber als ich ihr vom Blog erzählt habe, wollte sie mir mit Photoshop helfen.^^

      Das mit der Monatsstatistik... Ich fange damit erst an, wenn ich da wirklich einen Sinn dahinter sehe, aber wenn ich manchmal so lese: Das Buch habe um 12:43 zuende gelesen etc. dann frage ich mich: Wieso schreibt die Person das? Das sind solche Sachen, die einen vielleicht persönlich interessieren aber doch nicht den Leser, oder?
      Bei Videos kann man wenigstens noch die Begeisterung in den Augen sehen, bei Posts aber nicht.

      Die Wertschätzung für andere Blogger ist bei mir enorm gestiegen. Empathieanstieg hoch 10.^^ Auch wenn ich ganz aufwendige Bildchen sehe, weiß ich jetzt ganz genau, wie viel Arbeit dahinter steckt (zu viel, dass ich es nachmachen würde^^).

      Ich finde dein Intro sehr schön, auch die Möglichkeit am Ende deiner Videos zu deinen anderen springen zu können, ist sehr praktisch.
      Du bist wirklich eine Bereicherung für die Buchyoutuberwelt.

      Ui, du kommentierst gerne, das freut mich. Aber ich kann es verstehen, wenn man einfach nicht kommentieren kann, denn manchmal (wenn eine Rezension/Video besonders aufwändig oder bemerkenswert ist) möchte ich kommentieren, aber dann mache ich es doch nicht, wegen Zeitmangel, oder weil ich nur ein "interessant" o.ä. schreiben könnte.

      Wo wir gerade bei Kommentare sind, ist es nicht herrlich Nicy, ohne Buchstabenbegrenzung schreiben zu können? XD

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  6. Ein toller, sehr interessanter Post! Ich bin auch noch nicht lange dabei und hatte mir vor einiger Zeit im Stillen ein paar Gedanken zu dem Thema gemacht. Heraus kam lustigerweise einiges, was du auch geschrieben hast ;-)

    Das schlechte Gewissen, wenn man nicht zum Posten kommt oder den Vergleich mit anderen Blogs kenne ich auch nur zu gut. Dabei gibt es dafür eigentlich wirklich keinen Grund, sollte Bloggen doch ein Hobby sein, das uns Spaß macht und nicht in Stress oder Konkurrenz ausarten. Bin auch noch dabei zu lernen, wie ich am besten damit umgehe und versuche, meinen eigenen Stil zu finden.
    Mit der Kreativität ist das so eine Sache, finde ich. Es ging mir z.B. schon öfters so, dass ich dachte, ich hätte eine originelle Idee für einen Post/eine Kategorie usw., habe mich darüber gefreut - und fand die selbe oder eine ähnliche Idee dann auf einem anderen Blog. Wirklich schwierig! Einerseits ist es ja echt nicht ungewöhnlich, dass mehrere Leute einen ähnlichen Einfall haben bzw. fast unmöglich, bei all den Blogs, die es gibt, etwas komplett Neues zu erfinden. Andererseits will ich auch nicht, dass jemand denkt, ich hätte anderswo kopiert und möchte meinem Blog eine persönliche Note geben ...

    Was ich toll finde am Bloggen, sind die vielen Lesetipps, die ich seitdem bekommen habe und vor allem der Austausch mit anderen Bloggern und Kommentatoren, der einfach wahnsinnig viel Spaß macht. Es ist klasse, sich mit Leuten unterhalten zu können, die die Leidenschaft fürs Lesen teilen, vor denen man sich nicht rechtfertigen muss, wenn man den halben Tag über einem Buch zubringt ;-)
    Meinem Geldbeutel hat das Bloggen aber nicht gut getan - meine Wunschliste ist deutlich gewachsen *hust*

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    1. Das was du ansprichst mit der Kreativität finde ich ebenso schwierig. Es gibt vielleicht so ca. 500? deutschsprachige Bücherblogs und wie sollte man da einzigartig bleiben mit seinen Posts/Kategorien usw.?

      Bei solch einen "Ideenklau" wäre ich vielleicht auch eher geschmeichelt, dass es für so gut befunden wird. Wenn der Inhalt natürlich eins zu eins abkopiert sein würde, wäre ich fuchsteufelswild.^^

      Eine persönliche Note da reinzubringen, ist vielleicht nur durch den Inhalt der Posts möglich, denn ich finde schon, dass jeder Mensch eine eigene faszinierende Stimme hat, aber um die wirklich deutlich erkennbar zu zeigen, muss man sich vielleicht auch erstmal trauen und vielleicht auch schon älter sein.


      Aber ich finde, dass in der Buchbloggerszene doch einiges "geklaut" wird, z.B. die Sache mit dem SuB. Eine Masse an Bücherblogs haben diesen doch aufgezählt und ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass sie auf diese Idee kommen würden, hätten sie derartiges noch nie gesehen.
      Wobei ich auch bei der SuB-Aufzählung keinen Sinn sehe, denn die einzige Info durch diese mühevollen Liste ist doch nur, dass es diese Bücher gibt und sie möglicherweise, irgendwann rezensiert werden. Für mich persönlich wiegt der Wert die Mühe nicht auf.

      Ich glaube, dass ich weniger Bücher kaufe, hängt vielleicht doch mehr mit meiner persönlichen Situation zusammen. Wenn man gerade kein Geld hat, kann man schlecht Bücher kaufen, egal wie sehr man es sich wünscht. Aber meine Wunschliste ist durch die tollen Lesetipps auch immer so um die 100.^^

      Die Kommunikation mit anderen Bloggern ist vielleicht der entscheidende Lohn, oder?^^
      Andererseits habe ich schon öfters Beiträge von Bloggern gelesen, dass sie völlig enttäuscht sind, so wenig Kommentare zu bekommen, obwohl sie doch 106 Leser (oder so) haben. Diese Abhängigkeit davon ist vielleicht nicht gerade positiv zu bewerten, oder?

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  7. Die Punkte die du ansprichst - sowohl negativ, als auch positiv, kann ich nur unterschreiben. Auch wenn ich noch ein paar Monate mehr dabei bin, ist das nach wie vor so. Nur das der Druck - zumindest bei mir - nach einiger Zeit nachgelassen hat. Wie du so schön gesagt hast ist man seinen Lesern nichts schuldig ... Irgendwann habe ich einfach aufgehört mir Sorgen zu machen, ob nicht gerade heute ein Post von mir erwartet wird. Vielleicht legt sich das mit Zeit einfach. :)
    Außerdem habe ich mir oft die Frage mit der Cover + Zitat-verwendung gestellt und deswegen einfach angefangen unter dem Zitat & dem Klappentext/Inhalt kurz zu verlinken, wo ich ebendiese und das Cover herhabe. Das müsste - soweit ich weiß - eigentlich gehen. :)
    Liebste Grüße! :)

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    1. Na toll, von wegen also, die negativen Punkte relativieren sich.^^
      Das mit der Einstellung,dass ich schulde niemanden etwas, wird schon noch kommen.

      Hm, du meinst, ich könnte unter dem Bild einen "Bildquelle"-Link einfügen?
      Aber dann würde ich doch nur offiziell sagen, dass ich es mir an dem Ort "kopiert/geklaut" habe, das Recht zum Veröffentlichen würde mir doch trotzdem nicht gehören.
      Eigentlich dürften die Verlage ja nichts dagegen haben, schließlich ist jedes Cover Werbung für sie.

      Ganz liebe Grüße

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    2. Ich Yoda bin, schulde etwas niemanden.

      Ich meinte natürlich die Einstellung, dass ich niemanden etwas schulde.^^

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  8. Ein sehr interessanter Post, der neben deinem liebevollen Design zeigt, das dir das Bloggen wirklich Spaß macht und du dir deine Gedanken machst.

    Deinen negativen Punkten kann ich auch zum Teil zustimmen. Leider verspürt man beim Buchbloggen immer mehr einen Konkurrenzdruck in Form von höher, schneller, weiter. Was ich damit meine ist das was du als Sport bezeichnest. Daraus resultiert dann sicher auch der Druck, etwas schreiben zu müssen. Für mich ist das mittlerweile (nach fast einem Jahr bloggen) nicht mehr so wichtig. Natürlich freut man sich, wenn man regelmäßig etwas schreiben kann und auch auf seinen Lieblingsblogs neue Beiträge entdeckt, aber wichtiger ist mir mittlerweile das, was im Blog steckt. So lese ich zum Beispiel lieber nur einmal die Woche oder alle zwei Wochen oder einmal im Monat dein „Buchgezwitscher“, als jeden zweiten Tag einen weniger interessanten Post. Dein Design gefällt mir übrigens total gut. Also brauchst du da auch keinen Zugzwang verspüren :)

    Im Endeffekt musst du ja selber entscheiden, ob für dich die positiven Aspekte des Bloggens die negativen aufwiegen. Sicher hilft es, wenn man sich immer klar macht, dass es ein Hobby ist und ein Hobby keinen Druck aufbauen sollte. Leser, die deinen Blog mögen, werden auch dabei bleiben, wenn du mal eine Durststrecke in Sachen Posts hast oder dir nicht danach ist zu rezensieren. Lass dir den Spaß nicht verderben! :)

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  9. Da kann ich mich ja fast überall anschließen, wenn auch nicht immer. Ich les z.B. durch das Bloggen mehr. Warum das so ist, weiß ich gar nicht so recht ... allerdings stimmt es schon, dass ich noch mehr lesen könnte, würde ich nicht bloggen, aber das muss ja auch nicht unbedingt das Ziel sein.
    Was die Einstellung angeht: Es kommt zwar immer auf das Individuum an, aber das kann sich mit der Zeit schon einrenken. Mir ist es mittlerweile fast schnurz, wenn ich mal eine Woche lang nicht posten kann. Wenn es nun mal zu stressig ist, dann ist das so. Daran kann niemand etwas ändern und wenn ich dann im Stress halbherzige Posts verfasse, freut sich auch niemand darüber. Ganz konnte ich das schlechte Gewissen zwar nicht abstellen, aber in Maßen ist das ja auch vollkommen okay. :)
    (Ich glaube auch, bei den Covern hat ich auch noch niemand beschwert, da es auch Werbung für die Verlage ist. Rechtlich gesehen liegt das Copyright ja bei ihnen, aber ich würde es fast ein stillschweigendes Einverständnis nennen. Zur Not kann man immer auf Nummer sicher gehen und die Bücher selber fotografieren, aber rein grundsätzlich behauptet ja niemand, dass man selbst das Cover gestaltet hat, wenn man es postet.)

    Aber solange alles letztlich noch Spaß macht ... ich geb offen zu, ich mag bspw. auch das Gefühl, wenn eine weitere Rezension abgetippt und auf dem Blog veröffentlicht ist. :) Einfach das Gefühl, etwas geschafft zu haben und etwas getan zu haben, ohne dass es sein muss. Es mag etwas Banales sein, wie manch einer wohl gerne argumentieren möchte, aber dennoch.
    Mal abgesehen davon ist es schön, mit Leuten in Kontakt zu kommen, die das Lesen selber so lieben wie ich und dann auch noch welche, die einen ähnlichen Geschmack haben. Gerade das lässt sich durch die Blogs und Literaturplattformen angenehm schnell herausfinden. ;)
    (Und negative Effekte, wie z.B. dass meine Wunschliste und auch mein Buchkonsum explodieren, nehme ich dabei gerne in Kauf.)

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